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Segelbootführerschein – Bodenseeschifferpatent Kat. D2018-11-23T16:46:23+00:00

Segelbootführerschein – Bodenseeschifferpatent Kat. D

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Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Am Bodensee erwirbst du das Bodenseeschifferpatent (Kategorie A -> Motor, Kategorie D -> Segel) und erhälst den deutschen Binnenschein ohne weitere Prüfung hinzu.
  • Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil (zwei separate Termine).
  • Die praktische Motorbootausbildung ist parallel zur Segelausbildung möglich und im Kombipreis günstiger. Die Theorie ist bereits im Segelschein enthalten.

Wann brauche ich den Segelschein?

  • Für Segelboote mit mehr wie 12 qm Segelfläche benötigst du das Bodenseeschifferpatent Kat. D.

Vorraussetzung zum Erwerb

Die Ausbildung

  • Theoriekurse findet regelmäßig in Blöcken à zwei Tage zu jeweils ca. 3-4 Stunden statt. Behandelt werden unter anderem folgende Themen: Bodenseeschifffahrtsordnung, Fahrregeln, Regularien und Vorschriften für Wasserfahrzeuge und Schiffsführer, spezifische Regeln der Rheinstrecken, Revierkunde, Seemannschaft, Wetter, Navigation, Umweltschutz, Manöverkunde, Knoten. Wir legen Wert darauf, dass unsere Schüler die Inhalte nach unseren Theoriekursen logisch verstanden haben und nicht auswendig gelernt haben oder einfach nur Regeln vorgekaut bekommen.
  • Für alle Teilnehmer unserer Theoriekurse ist die empfohlene Lern-App „SBF-Fragen“ des Lehrbuchverlages Delius Klasing als Unterstützung für den Lernfortschritt inklusive! Lehrbuch und Fragenkatalog erhaltet ihr ebenfalls von uns.
  • Praxisausbildung in Blockkursen startet Samstag und geht täglich bis zum darauffolgenden Wochenende. Prüfungen sind nach dem letzten Kurstag regulär montags, teilweise schon am Sonntag. Gesegelt wird während des Kurses täglich von 09:30 bis 13:30. Dabei belegen wir unsere Boote mit maximal drei Schülern. Nachmittags haben wir Zeit für die Theorie- und praktischen Motorbootstunden.
  • Praxisbegleitend gibt es ein verständliches Skript und weitere Übungsmaterialien für die Knotenkunde zum Mitnehmen.
  • Ab drei Teilnehmern können wir mit euch soweit terminlich möglich Wunschtermine vereinbaren.
  • Die Motorbootausbildung und -prüfung kann parallel zur Segelausbildung und -prüfung stattfinden.
  • Theorieprüfung (in der Regel Freitag früh)
  • Praxisprüfung (in der Regel Montag oder auch manchmal Sonntag früh)

Und danach? Welche Scheine gibt es noch?

  • Habt ihr selber kein Boot, könnt ihr mit eurem Patent bei uns Boote mieten. Beim ersten Mal für unsere erfolgreichen Absolventen zum Vorzugspreis!
  • Nach erhalt eures Bodenseeschifferpatents (Kat. D, Segel) erhaltet ihr auf Antrag den Sportbootführerschein Binnen Segel ohne weitere Prüfung (Formular zum Download in unserem Dokumentenbereich).
  • Wer nur das Bodenseeschifferpatents Kat. D (Segel) hat, kann jederzeit lediglich mit der praktischen Motorbootprüfung das Motorpatent (Bodenseeschifferpatent Kat. A) hinzu erwerben. Eine erneute Theorieprüfung ist nicht nötig!
  • Zum Befahren von Küstengewässern (innerhalb der nationalen Hoheitsgrenzen herrscht Scheinpflicht bei Motorbooten mit über 15 PS Leistung, gilt auch für entsprechende Segelyachten) benötigst du den Sportbootführerschein See. Dies ist ein Motorbootschein, der entweder direkt erworben werden kann oder über das Bodenseeschifferpatent Kat. A (Motor) mit Zusatzprüfung Navigation als Ersatz für die Praxisprüfung mit dann noch offener Theorieprüfung erworben werden kann.
  • Im Bereich Segelboote gibt es für die Freizeitschifffahrt keine weiteren vorgeschriebenen Befähigungsnachweise für die eigentliche Bootsführung. Freiwillige Scheine des DSV (Deutscher Segler Verband) sind der SKS (Sportküstenschifferschein, Geltungsbereich inhaltlich bis 12 Seemeilen) der SSS (Sportseeschifferschein, Geltungsbereich inhaltlich bis 30 Seemeilen) und der SHS (Sporthochseeschifferschein, Geltungsbereich inhaltlich für weltweite Fahrt). Sowohl für die Binnenschifffahrt als auch für die Seeschifffahrt (Nah- und Fernbereich) gibt es noch entsprechende Funkzeugnisse (UBI und SRC/LRC).

Infos zur Anerkennung anderer Befähigungsnachweise bei der Prüfung bzw. als „Urlaubspatent“